Fleet Foxes, Ampere – München
by jesse ~ November 19th, 2008. Filed under: Konzert, Kultur, Kunst, Live, Musik.“baroque harmonic pop jams”
Die Fleet Foxes haben sich am 18.11.2008 im Münchner Ampere die Ehre gegeben.
Diesmal keine Setlist. Der Mixer (”Der Staff Man”, für den so einige Songs gewidmet waren) meinte nur, das er alle im Kopf hätte und keine Setlist bräuchte. Das ein oder andere mal, im Laufe des Sets, schien es mir, das der Ablauf der Titel auch nicht wirklich geplant war. Eher Absprachen im Kollektiv.
Was ich bei Konzerten immer wieder gerne mache, Tonträger direkt am Merchandising Stand zu erstehen. So auch bei den Fleet Foxes. Man hat die Sicherheit das die Kohle nahezu zu 100% bei den Künstlern landet. Darüberhinaus kann man natürlich auch noch das ein oder andere Schnäppchen machen. Doppel Vinyl des Longplayers für schlappe 15 Euro sind ordentlich.
Zum Konzert. Das Kollektiv aus Seattle kann man jetzt sicherlich nicht als Rampensäue bezeichnen. In der heimeligen Atmosphäre des Ampere zeigten sie aber ihr musikalisches Können. Fünf langhaarige Jungs, die ihre Instrumente beherrschen und ganz bodenständig auftreten. U2, Coldplay und Jay-Z Bashing inbegriffen. Die Hits des Debüts “White Winter Hymnal”, “Ragged Wood ” und “Blue Ridge Mountain” bekamen ihren zu erwartenden Zuspruch. Faszinierend war ein Solostück vom Sänger und Gitarristen Robin Pecknold. Er stand alleine mit seiner akustischen Gitarre auf der Bühne, lies das Mikro ein Mikro sein und beglückte das Ampere, gänzlich ohne elektr. Verstärkung, mit einem sehr netten Stück. Wenn jemand eine Ahnung hat, wie der Titel hieß, immer her damit. Leider konnte die Ein-Mann Vorband, in Form des Schlagzeugers Josh Tillmann, nicht wirklich überzeugen. Das war mir doch ein wenig zu Depressiv. Mein Kollege meinte nur, die Ansagen waren das Beste. Damit hat er verdammt recht.
Alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend im ausverkauften Ampere, hier in München. Anspruchsvolle Musik, gute Musiker. Was will man viel mehr?
Hier noch eine kleine Link-Sammlung zur Band:
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November 23rd, 2008 at 19:15
das lied, das robin pecknold unplugged gesungen hat, war “katie cruel” in der verion von karen dalton.
ich fand josh tillmann als vorsänger übrigens sehr gut