Was ist das? Von hier aus kannst du Links zu social bookmarking Seiten setzen, Feeds abonnieren oder den Beitrag per E-mail verschicken....

speichern...

weitersagen...

E-mail It
Juni 08, 2018

08. Juni 2017 „Lass uns ein paar Schritte gehen“. So begrüßte mich Antje am Abend in Ihrem Zimmer. „Nur den Gang hoch und runter“. Das war das erste mal seitdem sie im Krankenhaus war, das sie ein paar Schritte gehen wollte. Das sie die Kraft hatte. Überglücklich half ich ihr auf, wir richteten den Ständer mit all den Infusionen und gingen auf der Station den Gang auf und ab. Am Ende des Flurs, an den Aufzügen, war ein großes Panorama Fenster. Es hatte eine recht gute Fernsicht. Der Olympiaturm war zu sehen. Wir waren glücklich das die Kraft da war zu gehen. Das die Zuversicht da war, es zu schaffen. Ich blieb noch recht lange. Nahm sie in den Arm. Busselte Antje. Sie sagte mir noch das ich unbedingt wieder mit dem Laufen anfangen soll. „Wir brauchen die Kraft“ sagte Antje. Und wir sagten uns Servus. Das war das letzte mal das ich der Liebe meines Lebens in die Augen schauen konnte. Das wir miteinander redeten. Das ich sie drücken konnte. Ihr sagen konnte wie sehr ich sie liebte. Auf der Heimfahrt lief auf EgoFM, unser lokaler Radiosender, ein Konzert von Depeche Mode. Wir wollten eigentlich ein paar Tage später ins Olympia Stadion, die Eintrittskarten hingen an unserem Kühlschrank. Mein Valentins-Tag Geschenk für Antje. Sie hatte mir Anfang des Jahres gesagt: „Einmal in meinem Leben mag ich Depeche Mode live sehen“. Ich hielt an und schrieb Antje, damit sie sich den Live Stream anhören soll. Das machte Sie auch. Leider war es schon kurz vor dem Ende. Sie antwortete noch: „Schade. War leider das letzte Lied. Aber mein Lieblingslied „Enjoy The Silence“

veroeffentlicht in: Foto,Instagram,Photo,Photos

via Instagram https://ift.tt/2JJtuB0

zurueck zu: 08. Juni 2017 „Lass uns ein paar Schritte gehen“. So begrüßte mich Antje am Abend in Ihrem Zimmer. „Nur den Gang hoch und runter“. Das war das erste mal seitdem sie im Krankenhaus war, das sie ein paar Schritte gehen wollte. Das sie die Kraft hatte. Überglücklich half ich ihr auf, wir richteten den Ständer mit all den Infusionen und gingen auf der Station den Gang auf und ab. Am Ende des Flurs, an den Aufzügen, war ein großes Panorama Fenster. Es hatte eine recht gute Fernsicht. Der Olympiaturm war zu sehen. Wir waren glücklich das die Kraft da war zu gehen. Das die Zuversicht da war, es zu schaffen. Ich blieb noch recht lange. Nahm sie in den Arm. Busselte Antje. Sie sagte mir noch das ich unbedingt wieder mit dem Laufen anfangen soll. „Wir brauchen die Kraft“ sagte Antje. Und wir sagten uns Servus. Das war das letzte mal das ich der Liebe meines Lebens in die Augen schauen konnte. Das wir miteinander redeten. Das ich sie drücken konnte. Ihr sagen konnte wie sehr ich sie liebte. Auf der Heimfahrt lief auf EgoFM, unser lokaler Radiosender, ein Konzert von Depeche Mode. Wir wollten eigentlich ein paar Tage später ins Olympia Stadion, die Eintrittskarten hingen an unserem Kühlschrank. Mein Valentins-Tag Geschenk für Antje. Sie hatte mir Anfang des Jahres gesagt: „Einmal in meinem Leben mag ich Depeche Mode live sehen“. Ich hielt an und schrieb Antje, damit sie sich den Live Stream anhören soll. Das machte Sie auch. Leider war es schon kurz vor dem Ende. Sie antwortete noch: „Schade. War leider das letzte Lied. Aber mein Lieblingslied „Enjoy The Silence“